Versteckt im The Peckham Palms, einem pulsierenden Zentrum für von schwarzen Frauen geführte Unternehmen – The Flygerians ist eine lebendige nigerianische Bar und Küche, die von dem starken Schwesternduo Jess und Jo geführt wird.
Sobald man den Innenhof betritt, fühlt es sich weniger wie ein gewöhnlicher Restaurantbesuch an, sondern eher so, als wäre man zufällig in die beste Hausparty in Peckham geraten: Musik spielt, Cocktails fließen und Teller mit leckerem Comfort Food kommen aus der Küche.
Lerne die Flygerians kennen

Die Flygerians sind nicht mit einem großen, auffälligen Launch angekommen, sondern haben sich ihren Weg in die Londoner Food-Szene gebahnt. Jess und Jo haben zunächst mit Pop-ups und einem kleinen Pub angefangen und sich mit ihren kühnen Aromen und ihrem fröhlichen Service langsam eine treue Fangemeinde aufgebaut. Von da an ging es schnell bergauf: ein festes Zuhause im Peckham Palms, ein Kochbuch und Auftritte bei bedeutenden Kulturveranstaltungen wie dem House of MOBO.
Sie haben auch die Aufmerksamkeit einiger ziemlich großer Namen auf sich gezogen. Sadiq Khan hat The Flygerians als eines seiner Lieblingsrestaurants in London genannt und wurde sogar schon dabei gesehen, wie er mit ihnen in der Küche stand. Das ist die Atmosphäre hier: entspannt und lustig, aber auch eine ernsthafte Präsentation der nigerianischen Küche.
Ihr Motto bringt es auf den Punkt: „Chop life before life chops you.” Das ist ein nigerianischer Ausdruck, der im Grunde bedeutet: Genieße dein Leben in vollen Zügen, bevor das Leben dir einen Strich durch die Rechnung macht. Bei The Flygerians bedeutet das: großartige Aromen, große Portionen und jede Menge Freude.
Was du bestellen solltest, wenn du noch nie nigerianisches Essen probiert hast

Wenn du noch nie nigerianisches Essen probiert hast, ist The Flygerians ein super Ort, um damit anzufangen, und sie machen es dir leicht.
Das Highlight? Ihr Signature-Gericht mit Hähnchen, Jollof-Reis und Kochbananen. Du bekommst zwei Stück Hähnchen, die in einer streng gehüteten „Geheimsoße” der Familie mariniert und dann gegrillt wurden, sodass sie klebrig, würzig und genau richtig scharf sind. Der Jollof-Reis hat diesen berühmten rauchigen, tomatenreichen Geschmack, und die gebratenen Kochbananen sorgen für eine karamellisierte Süße, die alles zusammenhält. Es ist eines dieser Gerichte, von denen man „nur einen Bissen” nehmen will und die dann plötzlich auf mysteriöse Weise verschwunden sind.
Von dort aus kannst du dein eigenes kleines nigerianisches Festmahl zusammenstellen:
Agege-Brot
Stell dir ein weiches, leicht süßes Brot vor, das man auseinanderziehen kann – perfekt zum Eintunken in Soßen oder zum Belegen mit Füllungen. Es ist die Art von Beilage, von der man denkt, dass man sie nicht braucht, bis man merkt, dass man sie unbedingt braucht.
Rindfleisch-Suya
Gewürztes, gegrilltes Rindfleisch, überzogen mit einer klassischen Suya-Gewürzmischung – nussig, rauchig und reich an Chili – normalerweise mit Paprika und Zwiebeln gemischt. Es ist würzig, macht süchtig und ist gefährlich lecker.
Nigerianisches „Fish & Chips“
Die Flygerians-Variante des Klassikers: panierte Rotbrassen mit Maniok-Chips. Es ist vertraut genug, um sich wohlzufühlen, aber der Wechsel zu Maniok und Rotbrassen verleiht ihm eine ganz neue Persönlichkeit.
Maniok-Chips
Etwas dicker und gehaltvoller als Kartoffelchips, perfekt zum Aufsaugen von Soßen und auf keinen Fall zu verpassen, wenn du sie auf der Speisekarte siehst.
Bei den Getränken geht es eher um den Spaß: cremige, tropische, bananenfreundliche Drinks, die die Würze ausgleichen und das Ganze wie einen kleinen Urlaub wirken lassen.
Ist nigerianisches Essen Londons bestgehütetes Geheimnis?
Nigerianisches Essen ist seit langem ein fester Bestandteil in Haushalten und Treffpunkten in ganz London, aber erst seit kurzem bekommt es in den Mainstream-Restaurants die Aufmerksamkeit, die es verdient. Lokale wie The Flygerians tragen dazu bei, das zu ändern. Das Essen ist kräftig, wohltuend und voller Charakter: rauchiges Jollof, reichhaltig gewürzte Eintöpfe, gegrilltes Fleisch, gebratene Kochbananen, luftiges Brot und jede Menge Schärfe, wenn man das möchte.
Die Lage im The Peckham Palms ist ein wichtiger Teil der Geschichte von The Flygerians. Der ganze Ort ist darauf ausgerichtet, von schwarzen Frauen geführte Unternehmen zu unterstützen, und das Restaurant der Schwestern ist das Herzstück davon. Das heißt, die Gäste kommen nicht nur zum Essen, sondern betreten einen Gemeinschaftsraum, der Kultur, Identität und die Kreativität Südlondons feiert.
Als Restaurant fühlt sich The Flygerians wie ein Liebesbrief an Nigeria und London an. Es ist stolz nigerianisch in seinen Aromen und seinem Geist, stolz auf Peckham in seiner Energie und stolz auf London in seiner Offenheit gegenüber allen, die neugierig genug sind, sich einen Stuhl heranzuziehen.