Die Aussicht auf eine Verlängerung der Docklands Light Railway ist fest in der Pipeline, seit die Idee 2019 erstmals vorgeschlagen wurde. Seitdem steht sie für viele Bewohner Südost-Londons ganz oben auf der Wunschliste. Und so dürfte es für sie eine richtig gute Nachricht sein, dass gerade ein ziemlich großer Schritt in Richtung der endgültigen Umsetzung gemacht wurde.
Transport for London hat gerade eine öffentliche Konsultation gestartet und lädt die Anwohner ein, ihre Meinung zu den geplanten Entwürfen zu äußern. Durch die DLR-Erweiterung wird die Strecke von Gallions Reach ( wo die Beckton-Linie derzeit endet) bis nach Beckton Riverside und Thamesmead verlängert – mit zwei brandneuen Bahnhöfen und einem Tunnel unter der Themse auf der Strecke.
TfL bietet den Londonern nun die Möglichkeit, sich zu den möglichen Entwürfen und der Barrierefreiheit der neuen Bahnhöfe sowie zu den Auswirkungen zu äußern, die der Bau ihrer Meinung nach auf die lokale Gemeinschaft und die Umwelt haben würde.

Es stellt sich heraus, dass der Bau von zwei Bahnhöfen und einem ziemlich gewaltigen Unterwassertunnel mit einem ebenso gewaltigen Preisschild einhergeht. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund 1,62 Milliarden Pfund kosten, und die Regierung hat ihre Unterstützung im Herbsthaushalt des letzten Jahres bestätigt.
Wenn in Bezug auf die notwendige Finanzierung und die Genehmigungen alles nach Plan verläuft, könnte der Bau 2029 beginnen. Und die Verlängerung könnte Anfang der 2030er Jahre in Betrieb gehen. Die Verlängerung wird vor allem von den Bewohnern von Thamesmead mit offenen Armen empfangen werden; einem Stadtteil der Hauptstadt, der für seine notorisch schlechte Anbindung bekannt ist. Tatsächlich ist Thamesmead derzeit der einzige Stadtteil Londons ohne direkte U-Bahn- oder Zugverbindung – aber all das wird sich bald ändern.
Sadiq Khan, Bürgermeister von London, sagte: „Das ist etwas, das ich – gemeinsam mit Londons Unternehmen und Gemeinden – schon lange gefordert habe, denn es wird nicht nur den Verkehr in einem historisch unterversorgten Teil unserer Stadt verändern, sondern auch Tausende neuer Arbeitsplätze und Wohnungen erschließen und so die Wirtschaft in der Hauptstadt und im ganzen Land ankurbeln.“
Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 16. Juli – hier kannst du mehr erfahren und deine Meinung äußern.