TfL hat endlich einen festen Zeitplan und Preis für die Verlängerung der Docklands Light Railway (DLR) in die lange vernachlässigten Stadtteile Thamesmead und Beckton festgelegt und verspricht damit eine bahnbrechende Veränderung für den Südosten London .
Neue DLR-Strecke und Bahnhöfe
Die Verlängerung geht von Gallions Reach – dem aktuellen östlichen Endpunkt in der Nähe des London City Airport – bis nach Beckton Riverside und Thamesmead und bringt zwei neue Bahnhöfe mit.
Ein Highlight ist ein 1,5 km langer Tunnel, der unter der Thames verläuft und Beckton Riverside mit Thamesmead verbindet, komplett mit einem Wendegleis für zukünftige Kapazitätserweiterungen. Nach der Eröffnung werden die Züge alle 8 bis 10 Minuten verkehren, was die Fahrzeiten drastisch verkürzt.
Wann fangen die Bauarbeiten für die DLR-Verlängerung an und wann sind sie fertig?
Die Bauarbeiten beginnen 2027 mit ersten Vorbereitungsarbeiten, laufen 2028 auf Hochtouren und werden bis Ende 2033 abgeschlossen sein – ein siebenjähriges Projekt zur Umgestaltung der Strecke.
Die Pläne haben sich seit 2010 weiterentwickelt, wobei die ursprünglichen Hoffnungen auf eine Fertigstellung im Jahr 2026 aufgrund von Konsultationen und Budgetanpassungen zurückgestellt wurden. Die öffentliche Unterstützung war während der Konsultation von TfL im Jahr 2024 groß, was den Weg für diese Ausschreibung im Februar 2026 ebnete.
Wie viel wird die Verlängerung der DLR kosten?
Das Projekt hat einen stolzen Preis von 1,62 Milliarden Pfund, der größtenteils durch Kredite von TfL und der Greater London Authority (GLA) finanziert wird.
Die Regierung hat das Projekt im Rahmen des Herbsthaushalts 2025 unter Finanzministerin Rachel Reeves unterstützt und grünes Licht gegeben, ohne direkt Geld zu geben – es ist eher eine Art Kredit. Bürgermeister Sadiq Khan hat das als „Win-Win-Situation” für mehr Wachstum gefeiert, auch wenn die genaue Finanzierung durch die Zentralregierung noch nicht feststeht.
Impuls für Wohnraum und Arbeitsplätze
Durch diese Verlängerung könnten 25.000 neue Wohnungen entstehen, darunter potenzielle „Neustadt”-Projekte am Thamesmead Waterfront, sowie bis zu 10.000 Arbeitsplätze.
Pendler könnten davon besonders profitieren: Die Fahrzeit von der City of London Die Fahrzeit verkürzt sich von einer Stunde auf 35 bis 40 Minuten, nach Stratford auf 25 Minuten und zur London Bridge auf 30 Minuten.
Das ist eine echte Rettung für eine Gegend, die es bisher nicht so gut hatte, und bringt private Investitionen in Höhe von 18 Milliarden Pfund.
Neue DLR-Züge
Die neuen B23-Züge wurden im vergangenen September eingeführt, hatten jedoch Probleme mit der Bremsanlage, was zu einer vorübergehenden Stilllegung führte. Sie sollen Ende 2026 wieder in Betrieb genommen werden, gerade rechtzeitig, um sich auf die Verlängerung vorzubereiten.