Der schärfste Kritiker für gebratenen Reis im Internet hat seinen Worten Taten folgen lassen. Nach dem Wechsel von brutalen YouTube-Roasts zur harten Realität der Gastronomie serviert die äußerst beliebte Online-Persönlichkeit mit 5 Millionen Followern nun echte Gerichte in der Hauptstadt.
Nigel Ng, der Comedian hinter dem viralen Alter Ego Uncle Roger, hat sein erstes physisches Restaurant in London eröffnet. Das neue Lokal in Chinatown bringt sein typisches komödiantisches Flair und sein malaysisches Erbe direkt zu den Gästen.
Im Kawan
Benannt nach dem malaiischen Wort für „Freund“, setzt Kawan sofort einen unverwechselbaren visuellen Akzent.
Witzige persönliche Details ziehen sich durch die gesamte Einrichtung des mehrstöckigen Raums. Es gibt auch eine eigene Fotowand, die die wichtigsten Online-Meilensteine des Gründers hervorhebt. Unter den ausgewählten Schnappschüssen befindet sich ein gerahmtes Bild von ihm zusammen mit Gordon Ramsay.
MSG-Baos und Lollipop-Wellingtons
Unten in der Kellerküche, die Ng scherzhaft als seinen „gruseligen Kerker“ bezeichnet, leitet Chefkoch Daren Liew einen straffen, hochprofessionellen Betrieb. Chefkoch Daren, der spielerisch mit einem „chinesischen Onkel Guga“ verglichen wird, ist verantwortlich für eine Speisekarte, die klassische asiatische Gerichte mit britischen Formaten verbindet.
Die Gerichte sind stark von malaysischen Einflüssen geprägt und umfassen Speisen wie reichhaltiges trockenes Wagyu-Curry und herzhafte Rumah-Wings. Fluffige Baos kommen mit einem aufgedruckten „MSG“-Schriftzug auf der Oberseite auf den Tisch.
Natürlich spielt Eier-Reis eine zentrale Rolle auf der Speisekarte und entspricht genau den Standards, nach denen der Comedian Online-Köche auf die Schippe nimmt. Das „Asian Chicken Wellington“ ist so konzipiert, dass man es direkt vom Knochen wie einen Lutscher essen kann, und wird mit übergossenem Hühnerjus serviert.
Ng behauptet kühn, dass diese Geflügelvariante Ramsays berühmte Rindfleischversion in den Schatten stellt. Die Gäste können die kräftigen Aromen mit einem hauseigenen Bier kombinieren, dessen Etikett von der Tochter eines Betreibers illustriert wurde.