Wenn du Aussichten magst, die buchstäblich aus den Seiten eines Märchenbuchs entsprungen zu sein scheinen, dann lass mich dir den atemberaubend schönen Leith Hill Tower empfehlen. Als höchster Punkt im Südosten Englands thront dieses gotische Lustschlösschen aus dem 18. Jahrhundert stolz auf dem Gipfel des (ihr habt es erraten, Leute) Leith Hill. Und an einem klaren Tag soll man von dort oben angeblich 13 Grafschaften sehen können. Nicht schlecht, oder?
Leith Hill Tower
Leith Hill liegt inmitten der atemberaubenden Surrey Hills National Landscape. Er ist 965 Fuß hoch und wurde vom Grundbesitzer Richard Hull zum Berg erklärt, als er 1765 den Turm auf seinem Gipfel errichtete – wodurch sich seine Höhe auf 1029 Fuß erhöhte und er zum höchsten Punkt im Südosten wurde. Hull baute den Turm als „Ort, an dem die Menschen die Pracht der englischen Landschaft genießen können“, und ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, dass ihm das gelungen ist.

Besucher können die steile Wendeltreppe (die aus 78 Steinstufen besteht) hinaufsteigen, um die herrliche Aussicht zu genießen. Ein Ausblick, der so herrlich ist, dass er kürzlich von The Telegraph zu einer der schönsten Aussichten Großbritanniens gekürt wurde. Der Turm ist von Wald, Heide und Ackerland umgeben – all das lässt sich von oben bewundern.
An einem klaren Tag ist es ziemlich unglaublich, wie weit man sehen kann – Wembley, Big Ben, St. Paul’s, The Shard und sogar der Ärmelkanal sind vom Turm aus in Sichtweite. Auf halber Höhe gibt es auch einen Ausstellungsraum, der einige ziemlich faszinierende Volkssagen und Geschichten über den Leith Hill Tower und den Mann, der ihn erbaut hat, enthüllt.
Der Leith Hill Tower wird vom National Trust betreut und öffnet am 6. Juni für die Sommersaison. Ab dann ist er an jedem Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der umliegende Leith Hill ist das ganze Jahr über zugänglich. Hier kannst du mehr erfahren und deinen Besuch planen.