Die Gewerkschaft Rail, Maritime and Transport Union (RMT) hat kürzlich bestätigt, dass es in den nächsten Monaten zu einer Reihe von Streiks bei der London Overground kommen wird. Ich meine, diese zuverlässigen Züge haben uns während der vielen U-Bahn-Streiks im letzten Jahr weiterhin treu durch die Stadt befördert. Daher war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie ihren großen Auftritt hatten.
Signalgeber und Telekommunikationsmitarbeiter planen aufgrund eines Streits mit einem Subunternehmer von Transport for London drei separate Streiktage in den nächsten drei Monaten. Hier findest du alles, was du wissen musst, bevor nächste Woche der erste Streiktag ansteht.
Wann sollen die Streiks stattfinden?
Die Arbeitskampfmaßnahmen finden an drei Donnerstagen zwischen Februar und April statt. Jeder Streik dauert 24 Stunden und könnte sich auf den Zugverkehr am folgenden Morgen auswirken. Die betreffenden Termine sind:
- Donnerstag, 26. Februar
- Donnerstag, 26. März
- Donnerstag, 23. April

Welche Linien sind von den Streiks betroffen?
Die einzige Linie der London Overground, die von den Streiks betroffen sein wird, ist die Windrush Line. Diese Linie bringt die Londoner von Highbury & Islington nach Clapham Junction, West Croydon und Crystal Palace.
Warum gibt es die Streiks?
Die bevorstehenden Streiks sind das Ergebnis eines Konflikts zwischen den Signalwärtern und Telekommunikationsmitarbeitern und ihrem Subunternehmer Cleshar CS Ltd. Die Arbeitnehmer streiken wegen Problemen wie Lohnerhöhungen unterhalb der Inflationsrate, Überstunden, Urlaubsgeld und im Vergleich zum vorherigen Auftragnehmer unbefriedigenden Arbeitsbedingungen.

Die RMT könnte noch vor den Streikterminen eine Einigung mit dem Unternehmen erzielen, was bedeuten würde, dass die Streiks abgesagt werden könnten. Wenn sie aber doch stattfinden, müssen die Londoner an den betroffenen Tagen auf lokale Busse und alternative Londoner U-Bahn- und Overground-Linien ausweichen.
Ein Sprecher von Transport for London sagte: „Wir fordern die RMT und Cleshar CS Ltd dringend auf, zusammenzuarbeiten, um diesen Streit über Löhne und Arbeitsbedingungen beizulegen. Wir prüfen gerade die Auswirkungen eines möglichen Streiks und machen Pläne, um die Beeinträchtigungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten.“