Nach einer beträchtlichen Aufstockung der staatlichen Mittel wurde nun offiziell grünes Licht für eine neue Straße gegeben. Die 14,5 Meilen lange autobahnähnliche Straße wird die längste Tunnelstraße des Landes sein. Der Baubeginn ist für nächstes Jahr vorgesehen.
Die untere Themseüberquerung
Lower Thames Crossing ist der Name, und es geht darum, die Staus rund um die Dartford Crossing deutlich zu verringern. Die neue Strecke wird die Straßenkapazität über den Fluss fast verdoppeln und könnte jährlich mehr als 10 Millionen Fahrzeuge vom Dartford-Tunnel ablenken.
Das Projekt wurde erstmals in den späten Nullerjahren vorgeschlagen, aber erst im März 2025 von der Regierung genehmigt. Die jüngste Finanzspritze kam aus dem Haushalt, als Rachel Reeves weitere 891 Millionen Pfund für die Querung bereitstellte. Diese Mittel werden für die öffentlich finanzierten Arbeiten der nächsten Jahre verwendet.
Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 10,6 Milliarden Pfund geschätzt, die Bauzeit beträgt etwa sechs Jahre. Es wird als „größtes Straßenbauprojekt seit einer Generation“ bezeichnet und könnte bis 2032 fertiggestellt sein.

Ein Teil der Straße wird die A2 und die M2 in Kent mit der A13 und der M25 in Essex über eine 2,6 Meilen lange Strecke unter der Themse hindurch verbinden, die dann die längste Tunnelstraße des Landes sein wird. Die Querung soll auch die Verbindung zwischen dem Südosten, den Midlands und dem Norden Englands verbessern.
National Highways (die treibende Kraft hinter dem Projekt) hat erklärt, dass die Lower Thames Crossing die „grünste Straße Großbritanniens“ werden wird. 80 % der Strecke werden in einem Tunnel verlaufen oder hinter begrünten Dämmen versteckt sein, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Die Straße wird auch sieben neue Grünbrücken umfassen, von denen eine die „wildeste“ in Europa sein soll.
Weitere Informationen über das Projekt Lower Thames Crossing finden Sie hier.