Der karibische Beachclub Limin (ausgesprochen „Lye-min“) Southbank serviert in dieser Saison seine letzten Rum-Punches und trinidadischen Gerichte. Der unabhängige Club, dessen Name aus dem Trinidadischen stammt und „Spaß mit gutem Essen, Trinken, Musik und Gesellschaft“ bedeutet, ist dafür bekannt, Inselatmosphäre an das Ufer der Themse zu bringen.
Allerdings wird das Restaurant nach diesem Sommer seinen sandigen Standort verlassen, da die Neugestaltung von Gabriel’s Wharf bevorsteht.
Das Lokal wird von Sham geführt, einem stolzen, unabhängigen Besitzer aus Trinidad. Es verfügt über einen mit Sand bedeckten Außenbereich sowie reichlich Sitzplätze im Innenbereich, was es zu einem beliebten Ort für große Feiern und DJ-Sets an Sommerabenden macht.
Trinidadisches Streetfood und Spezialgetränke
Die Küche konzentriert sich auf weniger bekannte karibische Gerichte, die stark von der trinidadischen Küche beeinflusst sind. Ein zentraler Bestandteil der Speisekarte sind die „Doubles“, eine traditionelle Spezialität aus Trinidad, gefüllt mit Kichererbsen in Currysoße, Gurke, Tamarinde und Mango-Chutney.
Obwohl dieser Ort vor allem die Küche der Zwillingsinseln Trinidad und Tobago in den Vordergrund stellt, gibt es auf der Speisekarte auch einige Gerichte von anderen Inseln. So findest du zum Beispiel jamaikanisches Jerk-Hühnchen auf der Karte.
Neben diesen Street-Food-Klassikern serviert das Lokal Curry-Ziege, Calamari, gewürzte Chicken Wings und kräftig marinierte Schweinerippchen, bei denen sich das Fleisch mühelos vom Knochen löst. Sham hat auch ein paar persönliche Spezialitäten im Angebot, darunter den Shamburger mit schwarzem Brötchen.
Die Getränkekarte passt perfekt zum Beach-Club-Ambiente und bietet eine Auswahl an karibischen Klassikern. Die Barkeeper mixen traditionellen Rum-Punch, gefrorene Melonen-Margaritas und Piña Coladas sowie die Hausspezialität „Shamgria“.
Ein weiteres Highlight ist der hervorragende Service. Einer aus unserem Team bemerkte: „Kaum hatten wir Platz genommen, unterhielten wir uns schon mit den Mitarbeitern wie mit alten Freunden und hatten viel zu lachen – etwas, das mir im ganzen Restaurant auffiel.“
Die bevorstehenden Veränderungen am Gabriel’s Wharf bedeuten, dass die aktuelle Form des lebhaften Außenbereichs nur noch eine begrenzte Lebensdauer hat. Den Londonern bleiben also nur noch wenige Wochen, um den Sand und die Currygerichte zu genießen, bevor der Ort schließt – also schau am besten bald mal vorbei.