2026 ist ein ereignisreiches Jahr für Mondbeobachter, in dem 13 Vollmonde den Himmel erhellen, darunter ein Blaumond, drei Supermonde und zwei Mondfinsternisse. Im Jahr 2026 gibt es 13 Vollmonde, einen mehr als die üblichen 12, weshalb es auch einen Blaumond gibt (der zweite Vollmond in einem Kalendermonat).
Das Jahr beinhaltet eine totale Mondfinsternis im März, eine partielle Finsternis im August, drei Supermonde (Januar, November, Dezember) und einen Mikromond im Juni.
Was macht einen Supermond oder Mikromond aus?
Ein Supermond tritt auf, wenn der Vollmond auf seiner Umlaufbahn näher an der Erde ist, so dass er etwas größer und heller als gewöhnlich erscheint.
Bei einem Mikromond ist das Gegenteil der Fall: Der Mond ist weiter entfernt, so dass der Vollmond etwas kleiner und dunkler am Himmel erscheint.
Vollmondtermine für 2026
- Samstag, 3. Januar – Wolfsmond, Supermond
- Sonntag, 1. Februar – Schneemond
- Dienstag, 3. März – Wurm-Mond, totale Mondfinsternis
- Mittwoch, 1. April – Rosenmond
- Freitag, 1. Mai – Blumenmond
- Sonntag, 31. Mai – Blauer Mond
- Montag, 29. Juni – Erdbeermond, Mikromond
- Mittwoch, 29. Juli – Bockmond
- Freitag, 28. August – Störmond, partielle Mondfinsternis
- Samstag, 26. September – Erntemond
- Montag, 26. Oktober – Jägermond
- Dienstag, 24. November – Bibermond, Supermond
- Mittwoch, 23. Dezember – Kalter Mond, Supermond
Die herausragenden Finsternisse im Jahr 2026
Der März-Wurm-Mond wird sich während einer knapp einstündigen totalen Mondfinsternis rostrot färben und ist am besten vom westlichen Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum aus zu sehen.
Ende August wird der Stör-Mond in einer partiellen Finsternis einen Teil des Erdschattens durchqueren und einen subtileren, aber immer noch spürbaren Ausschnitt der Mondscheibe zeigen.
Wie Sie den Vollmond genießen können
Sie benötigen keine besondere Ausrüstung; ein klarer Horizont, minimale Lichtverschmutzung und ein paar Minuten Aufenthalt im Freien um die Spitzenzeit reichen aus.
Wenn Sie den Vollmond in der Abenddämmerung tief am Horizont stehen sehen, wirkt er größer und dramatischer, besonders bei Supermonden.