Auch wenn es bei dem trüben und düsteren Blick aus meinem Fenster in meiner Londoner „ ” gerade schwer zu glauben ist: Die sonnige Jahreszeit rückt immer näher . Und es ist fast Zeit, unsere Terminkalender mit allen möglichen sommerlichen Aktivitäten und saisonalen Städtereisen zu füllen. Bevor du aber anfängst, Skyscanner nach günstigen und attraktiven Flügen zu durchforsten, solltest du wissen, dass eine beliebte europäische Destination bald ihre Tourismussteuer verdoppeln wird und es bald viel teurer wird, dort zu übernachten.
Touristensteuer in Barcelona
Um die Touristenzahlen zu reduzieren und Geld für die aktuelle Wohnungs- und Bezahlbarkeitskrise zu sammeln, wird Barcelona im April ( nächsten Monat) seine Touristensteuer erhöhen. Die katalanische Hauptstadt ist eine der meistbesuchten Städte Europas, und die regionalen Behörden führen die neuen Beherbergungsabgaben ein, nachdem die Gesamtzahl der Besucher im letzten Jahr auf 15,8 Millionen gestiegen ist.

Wie viel kostet die Kurtaxe?
Nach den neuen Vorschriften wird die Kurtaxe für eine Übernachtung in einer Ferienwohnung von 6,25 € auf maximal 12,50 € pro Nacht steigen. Die Hotelabgaben sollen sogar noch stärker steigen, und zwar von 5 € bis 7,50 € auf 10 € bis 15 € ( je nach Hotelkategorie). Kreuzfahrtpassagiere sollen aber weiterhin nur 6 € pro Nacht zahlen.
Bereits 2024 wurde bekannt gegeben, dass Barcelona aufgrund der schweren Wohnungskrise, mit der die Stadt derzeit konfrontiert ist, plant, bis 2028 Ferienwohnungen für Kurzaufenthalte zu verbieten. Barcelona war im vergangenen Jahr auch Schauplatz einiger der größten Anti-Tourismus-Proteste in Europa.
Das zusätzliche Geld aus dieser erhöhten Tourismussteuer soll angeblich in einen bald startenden „Tourismus-Reinvestitionsfonds” fließen. Der Fonds, der der Stadt schätzungsweise rund 100 Millionen Euro einbringen wird, soll zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, der Sicherheit und der Nachhaltigkeitsinitiativen in der Stadt verwendet werden. Und laut dem globalen Medienunternehmen Travel Tomorrow werden mindestens 25 % der Mittel dafür verwendet, Kurzzeitmieten in dauerhafte Wohnungen für Einwohner umzuwandeln.