Zwei atemberaubend schöne Gegenden in Wiltshire könnten dank einer Gruppe lokaler Aktivisten bald wieder über Bahnverbindungen in die „Big Smoke“ verfügen. Die betreffenden malerischen Orte sind Bradford-on-Avon und Trowbridge – zwei mittelalterliche Marktstädte, die seit 2021 nicht mehr direkt mit dem Zug an London angebunden sind. Derzeit müssen Fahrgäste in Salisbury oder Southampton umsteigen, was die Fahrzeit verlängert. Doch das könnte sich schon sehr bald ändern.
Die West Wiltshire Rail User Group hat kürzlich eine Petition ins Rollen gebracht, um die früheren Direktverbindungen nach London Waterloo wieder in Betrieb zu nehmen. Die Petition folgt auf eine öffentliche Konsultation, die von South Western Railway (dem Bahnbetreiber, der das Gebiet bedient) gestartet wurde, um die Einheimischen zu bitten, ihre Meinung dazu zu äußern, was sie am aktuellen Fahrplan ändern möchten, um den SWR-Fahrplan für 2027 mitzugestalten.

Die Gruppe der Aktivisten ist der Ansicht, dass die Wiedereinführung einer direkten Zugverbindung nur minimale zusätzliche Kosten verursachen würde, da es bereits Strecken gibt, die Bradford-on-Avon und Trowbridge mit Salisbury sowie Salisbury mit Waterloo verbinden. Die Einheimischen hoffen, dass die beiden Strecken irgendwie zu einer direkten Verbindung zusammengefasst werden können. Der Wiltshire Council soll erklärt haben , dass er die direkte Zugverbindung „sehr begrüßen“ würde.
Bradford-on-Avon ist randvoll mit niedlichen Häuschen und alter Architektur – und wird oftals „so schön wie die Cotswolds“ gepriesen. Trowbridge hingegen besticht durch ein äußerst reiches kulturelles Erbe und ein beeindruckendes Angebot an Grünflächen. Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass ein Direktzug von London zu einem dieser historischen Hotspots mit offenen Armen empfangen würde.