London ist sicherlich nicht arm an seltsamen, wunderbaren, verrückten und skurrilen Dingen. Aber eines der vielleicht seltsamsten Geheimnisse der Stadt ist eine Reihe von Nasenskulpturen, die seit fast 30 Jahren in Soho verstreut sind, direkt vor unserer Nase . Bitte schnapp dir eine Tasse Tee und lass mich erklären …
Warum sind in Soho Nasen versteckt?
1997 gab es in London einen deutlichen Anstieg der Videoüberwachung, und als satirische Anspielung auf die zunehmende Überwachung beschloss ein Künstler, 35 Gipsabdrücke seiner eigenen Nase anzufertigen und sie an verschiedenen Gebäuden in der Hauptstadt anzubringen. Warum auch nicht, oder? Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Künstler um Rick Buckley handelte. Aber 14 Jahre lang wusste niemand, woher diese seltsamen Skulpturen stammten, und sie waren von Mythen und Geheimnissen umgeben.

Die heimlich angebrachten Skulpturen wurden in derselben Farbe wie die Wände gestrichen, an denen sie befestigt wurden (darunter übrigens auch die Wände der legendären National Gallery und der Tate Britain). Viele der Nasen wurden ziemlich schnell entdeckt und entfernt. Aber ein paar von ihnen sind noch da underzählen die Geschichte. Und eine der bekanntesten Geschichten rund um die Nasen ist, dass man unendlich reich wird, wenn man alle sieben verbliebenen Skulpturen findet. Ich bin dabei.
Also, wo sind die sieben Nasen von Soho?
Wenn du Lust hast, diese genial-bizarren Skulpturen aufzuspüren, geben wir dir gerne einen kleinen Tipp in die richtige Richtung. Die sieben noch verbliebenen Nasen in Soho befinden sich am Admiralty Arch ( diese Nase wurde vermutlich als Ersatz für die Gedenkstatue von Admiral Lord Nelson dort angebracht), in der Bateman Street, Dean Street, Meard Street, Endell Street, Great Windmill Street und D’Arblay Street (obwohl letztere Berichten zufolge inzwischen entfernt wurde).
Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass du schon an einigen dieser Nasen vorbeigelaufen bist, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Aber einige davon sind sicherlich schwieriger zu finden als andere. Natürlich kann ich nicht bestätigen, ob das mit dem „unendlichen Reichtum” stimmt, aber ich kann dir versichern, dass die Suche nach diesen wunderbar verrückten Kunstwerken eine großartige Möglichkeit ist, einen Nachmittag in London zu verbringen. Viel Spaß bei der Nasensuche, Leute.