Bevor Mardy’s seinen festen Standort am Hanover Square eröffnet, geht es mit seinen Sandwiches auf Tour – mit einer Reihe von Pop-ups in ganz London.
Erster Halt? Shreeji Newsagents. Und ehrlich gesagt gibt es kaum einen besseren Ort, um ein neues Food-Konzept vorzustellen, als einen der kultigsten Tante-Emma-Läden Londons.
Denn Shreeji ist eigentlich gar kein kleiner Laden an der Ecke mehr. Seit der Eröffnung im Jahr 1982 hat es sich zu einem Kultort entwickelt, der teils Zeitungskiosk, teils Spezialitäten-Café und teils Design-Institution ist.
Es wurde von allen gelobt, von Virgil Abloh bis Tracey Emin, und wurde einst von der „Times“ zu einem der coolsten Zeitungsläden Londons gekürt. Kein Satz, den man jeden Tag hört, aber irgendwie macht er absolut Sinn.
Mardy’s hat sich nahtlos eingefunden und bringt Sandwiches selbstbewusst in sehr gute Gesellschaft. Vom Club Mardy über Thunfisch-Melt bis hin zu Coronation Chicken – serviert ohne viel Aufhebens, aber mit einer fast schon obsessiven Liebe zum Detail.
Mardy’s kommt nach Richmond für ein zweites Pop-up

Falls du die erste Runde verpasst hast: Mardy’s zieht dieses Wochenende nach Westen und eröffnet ein zweites Pop-up in Richmond.
Die Veranstaltung läuft von Freitag, dem 17. Juli, bis Sonntag, dem 19. Juli, und findet in der 84 Hill Rise statt, täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr. Diesmal ist Mardy’s ganz auf sich allein gestellt, was bedeutet, dass die Sandwiches im Mittelpunkt stehen (so wie es sein sollte).
Mardy’s wurde von Daniel Koukarskikh gegründet und basiert auf einer täuschend einfachen Idee: Sandwiches verdienen Besseres. Nicht größer, nicht trendiger – einfach besser zubereitet, aus besseren Zutaten und etwas ernster genommen als dein durchschnittliches Mittagessen am Schreibtisch.
Es geht schnell, es ist ein Thekenbetrieb, aber die Philosophie ist der der gehobenen Gastronomie nachempfunden – mit Zutaten, die tatsächlich nach etwas schmecken. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen „zum Mitnehmen“ und „Moment mal, warum schmeckt dieses Sandwich so gut?“
Optisch setzt die Marke auf eine handgezeichnete Welt, in deren Mittelpunkt eine leise philosophische Figur steht – im Grunde der innere Monolog eines Londoners, der eine Meinung zur Brotqualität hat (fair genug).
Koukarskikh beschreibt Mardy’s als „stolz britisch, geradlinig, unprätentiös und kompromisslos in Sachen Qualität“ – was in London wohl das stärkste Lob überhaupt ist.
Das Wichtigste
Richmond Pop-Up, 84 Hill Rise, TW10 6UB
17.–19. Juli
10:00–17:00 Uhr
Der feste Standort öffnet Mitte Juli im Medici Courtyard am Hanover Square, aber wenn man den ersten Anzeichen Glauben schenken darf, solltest du vielleicht vorbeischauen, bevor die Warteschlangen (und die Sandwich-Diskussionen) unweigerlich beginnen.