Versteckt am Ufer des Flusses Stour in Kent liegt diese Gegend, die offiziell die kleinste Stadt Englands ist, mit etwa 300 bis 400 Einwohnern und einer langen Geschichte, die ihre Größe bei weitem übertrifft.
Trotz seiner winzigen Größe hat es dank seiner historischen Stadtrechte und seines Stadtrats den vollen Status einer Stadt, was es zu einer echten Kuriosität im modernen England macht.
Die kleinste Stadt Großbritanniens liegt weniger als zwei Stunden von London entfernt
Eines der auffälligsten Wahrzeichen von Fordwich ist das winzige Fachwerk-Rathaus, ein Gebäude aus der Tudor-Zeit, das der Stadt seit Jahrhunderten dient.
Es wird weithin als das kleinste und älteste noch genutzte Rathaus Englands beschrieben und trägt zu dem dörflichen Charme bei, der Fordwich das Gefühl verleiht, in der Zeit stehen geblieben zu sein.

Eine weitere große Attraktion der Stadt ist das „Fordwich Arms“, ein Pub am Flussufer, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde und Feinschmecker in diese ruhige Ecke von Kent lockt.
Mit Blick auf den Stour verbindet es historische Umgebung mit gehobener Gastronomie und bietet Besuchern eine seltene Kombination aus Kulturerbe, Landschaft und erstklassiger Küche.
Von seiner mittelalterlichen Vergangenheit bis hin zur Tudor-Architektur – deshalb sticht Fordwich hervor
Fordwich ist mehr als nur eine Kuriosität in den Schlagzeilen wegen seiner Größe. Einst war es ein wichtiger Hafen für Canterbury, und dieses Erbe prägt noch heute den Charakter der Stadt. Seine engen Gassen, historischen Gebäude und die Lage am Flussufer lassen es tief im mittelalterlichen England verwurzelt wirken, auch wenn es einer der ruhigsten Orte bleibt, die man sich vorstellen kann.
Was Fordwich besonders faszinierend macht, ist der Kontrast zwischen seiner bescheidenen Einwohnerzahl und seiner überragenden Anziehungskraft. An einem winzigen Ort findest du Stadtgeschichte, Tudor-Architektur und Michelin-Sterne-Restaurants – eine Kombination, die sonst nirgendwo in England zu finden ist.