Für einen Park im Westen Londons wurde ein neues Kriegsdenkmal zu Ehren der Sikh-Soldaten vorgeschlagen, die in der Britisch-Indischen Armee gedient haben. Die Kosten für das Projekt werden auf bis zu 2 Millionen Pfund aus privat gesammelten Mitteln geschätzt.
Das Projekt, das vom konservativen Peer Lord Rami Ranger im Auftrag der British Sikh Association in Auftrag gegeben wurde, sieht vor, dass eine 1,80 m hohe Bronzestatue eines Sikh-Soldaten auf dem Gelände des Southall Manor House aufgestellt wird.
Die Statue würde auf einem Sockelstein stehen, der von drei Stufen umgeben ist, mit einer Gravur, die den Sikh-Truppen gewidmet ist, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gekämpft haben und gefallen sind.
Eine angemessene Würdigung des Mutes und der Opferbereitschaft der Sikh-Soldaten, die in den beiden Weltkriegen gedient haben
Mehr als 83.000 Sikh-Soldaten verloren ihr Leben, während sie in den beiden Weltkriegen im Dienst des Britischen Empire standen. Das geplante Denkmal soll ihren Mut und das bleibende Vermächtnis des Dienstes der Sikhs innerhalb der britischen Militärtradition würdigen.
Die Inschrift bezieht sich auch auf die Schlacht von Saragarhi (1897) – einen historischen letzten Widerstand, bei dem 21 Sikh-Soldaten der Britisch-Indischen Armee einen abgelegenen afghanischen Posten gegen Tausende von Angreifern verteidigten. Militärhistoriker betrachten die Schlacht oft als eine der größten Heldentaten kollektiver Tapferkeit in der Geschichte.
Ein Sikh-Denkmal in Southall soll bis September 2026 fertiggestellt sein

Der Ealing Council hatte zuvor grundsätzlich seine Zustimmung zu einem Sikh-Denkmal in Southall gegeben, doch der Antragsteller überarbeitete später den Entwurf und schlug vor, es auf das Gelände des Manor House zu verlegen, um die bestehenden Gedenkstätten im Park zusammenzufassen.
Wenn das Projekt genehmigt wird, soll der Bau noch in diesem Sommer beginnen, die Fertigstellung ist für September 2026 geplant. Die Pläne liegen derzeit bis zum 28. April zur öffentlichen Begutachtung vor.
Anwohner und Gemeindegruppen wurden eingeladen, ihre Meinung zum Entwurf und zum Standort zu äußern, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.