In der Welt der Kunst gibt es einige Namen, die ganz nach oben steigen. Das sind Künstler, deren Werk ein ganz neues Leben angenommen hat und unzählige Fans erreicht. Sie sind zu Ikonen der Kunstwelt geworden, und ihre Namen werden noch viele Generationen lang weiterleben. Zu ihnen gehört die legendäre Frida Kahlo – zweifellos eine der beliebtesten Künstlerinnen der Welt. Und eine atemberaubende neue Ausstellung, „Frida: The Making of an Icon“, wurde kürzlich in London eröffnet und beleuchtet ihr facettenreiches Leben, ihr Vermächtnis und ihr Gesamtwerk.
Die Frida-Kahlo-Ausstellung ist eine der am meisten erwarteten Neueröffnungen des Jahres. Tatsächlich war sie schon vor ihrer Eröffnung die Ausstellung mit den meisten Vorverkaufskarten in der Geschichte der Tate. Mehr als 35.000 Tickets wurden verkauft, damit Kahlo-Fans ihr Leben und ihre Kunstwerke erkunden können.
„Frida: The Making of an Icon“ ist derzeit in der Tate Modern zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Januar 2027. Angesichts früherer beliebter Ausstellungen ist es durchaus möglich, dass sie verlängert wird!
Frida: The Making of an Icon
Die neue Frida-Kahlo-Ausstellung lädt die Besucher dazu ein, „die außergewöhnliche Geschichte zu entdecken, wie Frida Kahlo zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen aller Zeiten, zu einem kulturellen Phänomen und zu einer international anerkannten kommerziellen Ikone wurde“. Mehr als sieben Jahrzehnte nach ihrem Tod präsentiert und würdigt die Ausstellung Frida Kahlos unverwechselbaren, gewagten Stil. Die Besucher können über 130 Exponate bewundern, die einen einzigartigen Einblick in ihr faszinierendes Leben und ihre Karriere bieten.

Die Ausstellung zeigt einige von Kahlosikonischsten Kunstwerkensowie selten gezeigte Schätze. Außerdem können Besucher Dokumente, Fotos und Erinnerungsstücke aus ihrem Archiv aus nächster Nähe betrachten.
Neben Fridas eigenen Werken zeigt die Ausstellung „über 200 Werke ihrer Zeitgenossen und der Künstler späterer Generationen, die sie inspiriert hat“. Die Ausstellung beleuchtet zudem die kapitalistische und kommerzielle Seite von Fridas Ruhm mit über 200 „kommerziellen Objekten, die ihre Kunst, ihr Image, ihren Stil und ihre Persönlichkeit widerspiegeln“.
Frida Kahlo vor der Tate Modern
Passend zur Beliebtheit der Ausstellung wurden parallel dazu eine Reihe von Aktionen und Sonderveranstaltungen ins Leben gerufen.
In der ganzen Stadt sind eine Reihe von Wandgemälden aufgetaucht. Diese Wandgemälde zeigen Werke junger Künstler, die sich von Frida inspirieren ließen.
Das Tate Modern Restaurant hat in Zusammenarbeit mit dem international gefeierten Koch Santiago Lastra, dem Gründer des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants KOL, ein neues Menü in limitierter Auflage auf den Markt gebracht. Das Menü umfasst besondere Gerichte, die von der Ausstellung inspiriert wurden. Die Gänge „[entdecken] Frida Kahlos Welt durch Farben, Aromen und Geschichten“.

Überall in der Stadt tauchen Neuinterpretationen von „Kahlos Selbstporträt mit Dornenkette und Kolibri, 1940“ auf. Man kann sie überall entdecken, „von den Bildschirmen am Piccadilly Circus bis zu den Wänden rund um den Bahnhof Blackfriars“.
Auf der Carnaby Street in Soho ist eine besondere Installation entstanden. Die Gegend wurde mit bunten Girlanden aus „traditionellem Papel Picado – der filigranen mexikanischen Kunst des dekorativen Papierschnitts“ verwandelt.
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📍 Tate Modern, Bankside, SE1 9TG.
🚇 Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Cannon Street, Blackfriars und Southwark.