Ein ziemlich gewaltiger Schritt wurde unternommen, um den Barking Eurohub ( ein 40-Acre-Gelände in – ihr habt’s erraten, Leute… Barking) in einen modernen internationalen Schienengüterverkehrsknotenpunkt zu verwandeln. Network Rail hat gerade bekannt gegeben, dass die Sanierungsarbeiten begonnen haben und die Räder nun offiziell ins Rollen gekommen sind, um die Pläne der Regierung zur Wiederaufnahme direkter Güterverkehrsverbindungen durch den Kanaltunnel in die Tat umzusetzen.
In das Projekt wurden satte 15 Millionen Pfund investiert, was dem Standort im Osten Londons neuen Schwung verleihen wird. Durch die Sanierung wird das Terminal zu einem „bedeutenden Knotenpunkt für den Güterverkehr von und zu den wichtigsten Märkten auf dem europäischen Festland“.
Im Rahmen der Arbeiten werden die derzeit einschränkenden alten Abstellgleise entfernt, wodurch über 5 Acres zusätzliches Gelände frei werden. Dies soll den Zugverkehr verbessern und den Güterverkehr wesentlich effizienter gestalten. Die bestehende Infrastruktur wird zudem erweitert und umgebaut, um Güterzüge mit einer Länge von bis zu 700 Metern zu ermöglichen, wodurch die Kapazität erhöht und – einmal mehr – die Effizienz innerhalb des Terminals verbessert wird.
Der Barking Eurohub wird umgestaltet, um den Schienengüterverkehr über den Ärmelkanal wiederzubeleben , dessen Potenzial derzeit nicht voll ausgeschöpft wird. Man hofft, dass durch die Maßnahmen Tausende von Lkws von den britischen Straßen verschwinden , was die Verkehrsüberlastung verringert und damit auch die Emissionen senkt.
Eisenbahnminister Lord Hendy sagte: „Diese bedeutende Investition in den internationalen Schienengüterverkehr wird britische Unternehmen stärken, indem sie neue Handelsverbindungen eröffnet und schnellere, nachhaltigere Möglichkeiten für den Warentransport zwischen Großbritannien und Europa schafft.“
„Unsere ehrgeizigen Ziele für den Schienengüterverkehr sind die Stärkung der britischen Lieferketten, die Förderung von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen sowie die Festigung der Position Großbritanniens als Drehscheibe für den internationalen Handel.“
Maggie Simpson OBE, Generaldirektorin der Rail Freight Group, sagte: „Es ist großartig, die raschen Fortschritte bei der Entwicklung dieses wichtigen Standorts zu sehen, der für die Zukunft des internationalen Schienengüterverkehrs unverzichtbar ist. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie die Entwicklung Gestalt annimmt und die neuen Verbindungen zu gegebener Zeit anlaufen.“