London ist nicht gerade dünn gesät, wenn es um Brücken geht. Es gibt eine Fülle von malerischen Brücken, die die verschiedenen Teile der Stadt miteinander verbinden, von winzig klein bis riesig und kunstvoll. Und wir Londoner können verdammt leidenschaftlich sein, wenn es darum geht, welche von ihnen wir für die beste halten.
Aber auch wenn man über die Beliebtheit streiten kann, so ist doch unbestreitbar, welche der zahlreichen Londoner Brücken die älteste ist. Und das, meine Freunde, ist die Clattern Bridge.
Clattern-Brücke
Ich weiß, dass Sie höchstwahrscheinlich noch nie von der Clattern Bridge gehört haben. Aber keine Angst, Leute – ich bin hier, um euch alles über sie zu erzählen. Dieses malerisch in Kingston gelegene historische Kleinod ist eine der ältesten noch erhaltenen Brücken im ganzen Land. Und im Gegensatz zu den meisten Londoner Brücken führt sie nicht über die Themse, sondern über den Fluss Hogsmill (einen Nebenfluss der Themse, kurz bevor sie in den Hauptfluss mündet).

Das antike Bauwerk stammt aus dem Jahr 1175 und weist einige beeindruckende mittelalterliche Mauerwerke auf. Der untere Teil der Brücke besteht aus drei Bögen aus lokalem Stein – und das Bauwerk wurde 1938 zum historischen Denkmal erklärt. Die Clattern Bridge trägt nun stolz eine glänzende blaue Plakette und steht unter Denkmalschutz der Stufe I. Keine schlechte Sache, oder?
Die Clattern Bridge wurde im Laufe der Jahre ein paar Mal verbreitert, aber in den letzten 850 Jahren hat sich an ihr nicht viel geändert. Nun ja, abgesehen von der Art und Weise, in der sie am häufigsten überquert wird. Die Brücke wurde nach dem Geräusch der Pferdehufe benannt, die häufig über die Brücke trabten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass heutzutage noch so viel Hufschlag darauf zu hören ist.